Katzenzubehör: Die Grundausstattung für die erste Katze

Zieht eine neue Katze ein, ist die Vorfreude groß. Handelt es sich um die erste Katze, lässt sich die Zeit bis zum Einzug mit allerlei Besorgungen verkürzen. Das wichtigste Katzenzubehör sollte schließlich schon vorhanden sein, bevor der neue Mitbewohner in die Wohnung kommt. Aber was gehört eigentlich zur Grundausstattung und darf in keinem Katzenhaushalt fehlen?

Katzenzubehör

Transportbox

Die Transportbox dient dem sicheren und komfortablen Transport und zählt zum wichtigsten Katzenzubehör. Zur Wahl stehen Weidenkörbe, Transportboxen aus Kunststoff und aus Textil. Kunststoffboxen sind besonders stabil und lassen sich leicht reinigen, falls die Katze mal in die Box uriniert. Beim Tierarzt lässt sich zudem das Oberteil der Kunststoffbox abnehmen, was die Behandlung erleichtert.

Der Fressnapf

Katzen brauchen ihren eigenen Fressplatz, wo sie in aller Ruhe ihre Mahlzeiten zu sich nehmen können. Katzennäpfe aus Keramik und Edelstahl sind robust und hygienisch. Sie lassen sich auch in der Spülmaschine reinigen. Als weiteres praktisches Katzenzubehör kann eine rutschfeste, leicht zu säubernde Matte unter die Futternäpfe gelegt werden. Katzen sind zwar reinliche Tiere, beim Futtern kann jedoch durchaus mal etwas daneben gehen.

Der Trinkbrunnen

Als ursprüngliche Wüstentiere decken Katzen ihren Flüssigkeitsbedarf fast komplett über das Futter. Stehendes Wasser im Trinknapf lassen sie meist links liegen. Ein vor sich hin plätschernder Trinkbrunnen regt Katzen eher zur Flüssigkeitsaufnahme an. Da Katzen nicht dort trinken, wo sie fressen, sollten Trinkbrunnen und Fressnäpfe in einiger Entfernung zueinander aufgestellt werden.

Katzenfutter, Leckerlies und Katzengras

Zieht die erste Katze ein, muss natürlich auch Katzenfutter vorrätig sein. In den ersten Tagen bekommt die Katze das aus dem alten Zuhause gewohnte Futter. Katzen sind Gewohnheitstiere, die Umstellung auf neues Futter sollte daher möglichst langsam erfolgen. Das ist auch besser für die Verdauung. Zur Belohnung freut sich die Katze über Leckerlies. Katzengras regt die Verdauung an und hilft Katzen dabei, lästige Haarballen loszuwerden.

Katzenklo und Schaufel

Zum unverzichtbaren Katzenzubehör zählt auch das Katzenklo. Pro Katze sollte im Haushalt mindestens ein Klo zur Verfügung stehen. Ob der Katze Modelle mit oder ohne Haube besser gefallen, ist individuell unterschiedlich. Die Pendelklappe an vielen Haubenklos stört die meisten Katzen jedoch, da sie üble Gerüche nicht aus dem Katzenklo entweichen lässt. Sie sollte daher entfernt werden. Mit der Schaufel wird das benutzte Katzenstreu aus dem Katzenklo entnommen.

Katzenstreu

Katzenhalter haben die Wahl zwischen Klumpstreus, nicht klumpenden Hygienestreus, Silicat-Streus und Öko-Streus auf Holzbasis. Klumpstreus sind besonders sparsam: Der Urin bildet feste Klumpen, die sich einfach entfernen lassen. Nicht klumpende Streu saugt den Urin auf, nur Kot lässt sich gesondert entfernen. Die nicht klumpende Einstreu muss daher häufiger gewechselt werden. Auch in Sachen Streu hat jede Katzen ihre ganz eigenen Vorlieben. In den ersten Tagen sollte sie das Katzenstreu benutzen dürfen, dass sie aus ihrem alten Heim kennt. Zur Gewöhnung ans neue Streu wird dieses dann dem bekannten Katzenstreu untergemischt.

Kratzbaum

Auf der Einkaufsliste für Katzenzubehör darf ein Kratzbaum nicht fehlen. Katzen kratzen, um ihre Krallen zu pflegen und ihr Revier zu markieren. Steht kein Kratzbaum zur Verfügung, leben sie diese natürlichen Verhaltensweisen an der Tapete oder an Möbeln aus. Auch Freigänger brauchen einen Kratzbaum, an dem sie zeigen können: „Hier wohne ich!“ Der Kratzbaum dient zudem zum Klettern und Toben. Das Katzenzubehör gibt es in zahlreichen verschiedenen Ausführungen und Größen. Wichtig sind standfeste Modelle, die auch bei wilden Spielen nicht umkippen. Hohe Modelle lassen sich idealerweise an der Wand befestigen. Mindestens eine Säule sollte so lang sein, dass sich die Katze komplett ausstrecken kann. Deckenhohe Kratzbäume erfüllen viele Grundbedürfnisse: Katzen können nach Herzenslust hinauf- und hinunterklettern und von der oberen Fläche aus ihr Revier beobachten.

Kratzbretter, Kratzsäulen und Kratzmatten

Im besten Fall stehen der Katze in der Wohnung mehrere Kratzmöglichkeiten zur Verfügung. Kratzbretter schützen zum Beispiel Zimmerecken vor scharfen Katzenkrallen. Kratzsäulen bieten Möglichkeiten zum Strecken und Recken. Einige Katzen kratzen auch gerne an vertikalen Flächen. Kratzmatten sind dafür optimal.

Schlafplätze und Bettchen

Ihren Schlafplatz sucht sich die Katze meist selbst. Gerne hält sie sich dabei in der Nähe ihres Menschen auf. Viele Katzenhalter lassen es sich dennoch nicht nehmen, ihrem Liebling einen eigenen Schlafplatz herzurichten. Dieser sollte an einem warmen, möglichst geschützten Ort stehen. Einige Katzen nehmen gekaufte Bettchen und Körbchen an. Andere bevorzugen einen einfachen Pappkarton. Auch die Transportbox nutzen Katzen gerne als Schlafplatz und Versteck. Weil Katzen ihr Revier überblicken wollen, sollten sie zudem einen höher gelegenen Aussichtspunkt nutzen können, zum Beispiel auf einem Regal oder einem hohen Kratzbaum.

Spielzeug

Katzen brauchen Beschäftigung. Spielzeug darf daher beim Einkauf von Katzenzubehör nicht fehlen. Eine Katzenangel und ein Federwedel erlauben wilde Jagdspiele. Mit Bällen und Fellmäusen spielen viele Katzen ebenfalls gern. Wichtig ist, dass das Spielzeug keine verschluckbaren Kleinteile oder scharfe Ecken und Kanten aufweist.

Bürste und Kamm

Katzen pflegen ihr Fell sehr sorgfältig. Mit Bürsten und Kämmen leisten Menschen Unterstützung, entfernen lose Haare und ziepende Knoten. Für Kurzhaarkatzen reicht meist eine Bürste. Die Pflege von Langhaar- und Halblanghaarkatzen erleichtert ein Kamm. Insbesondere für Freigänger ist ein Flohkamm sinnvoll.

Katzenschutznetz und Fenstersicherung

Schließlich gibt es noch Katzenzubehör, welches das Leben der Samtpfoten sicherer machen soll. Damit auch Wohnungskatzen frische Luft genießen können, sollten Balkone zum Beispiel mit einem Katzenschutznetz gesichert werden. Dafür ist in der Regel die Erlaubnis des Vermieters notwendig. Eine Kippfenstersicherung verhindert, dass Katzen im Spalt zwischen Fenster und Wand hängenbleiben und ermöglicht sorgenfreies Lüften.

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